Beispielübungen

Lachyoga wird in Lachclubs, aber auch in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Schulen  angeboten. Und überall werden die Stunden unterschiedlich sein, da die speziellen Bedürfnisse der Teilnehmer im Vordergrund stehen. Die Übungen können zum Beispiel im Stehen, Sitzen oder auch im Liegen durchgeführt werden und dauern 30-40 Sekunden. Klingt nicht viel? Und doch ist der Bauchmuskelkater nach der ersten Lachyoga-Stunde keine Seltenheit!

Grundsätzlich beginnt eine Lachyoga-Stunde beginnt mit Lockerungs- und Aufwärmübungen. Dazu gehört das rhytmische Klatschen mit gespreizten Fingern (so wie kleine Kinder das machen). Es stimuliert die Akkupressur-Punkte, die den Energiekreislauf in Schwung bringen.

Das Sprechen der »Lachsilben« Ho, Ho, Ha, Ha, Ha regt die Zwerchfellatmung. Dabei bewegen sich die Teilnehmer frei im Raum und schauen sich bewusst in die Augen. »Gesehen zu werden« tut gut und hilft das gespielte Lachen in echtes Lachen zu wandeln.

Die Übungen  selbst haben Namen wie »Handylachen«, »Sonnenlachen« oder »Lachdusche«. Auch wenn gemeinsames Lachen einfach mehr Spaß macht, alleine geht es auch. Probier doch gleich mal …

… die »Botox-Meditation«:
Spitz deine Lippen und atme lang aus. Dabei machst du Geräusche, als ob du Auto fährst.
Ist lustig, beugt Falten vor.

… das »Über sich selber Lachen«:Halte dir einen imaginären Spiegel vor Gesicht und lache über dich selbst.
So gut gelaunt hast du dich vielleicht schonlange nicht mehr im Spiegel gesehen.

… das »In den Himmel lachen«:
Einatmen – Arme nach oben strecken – loslachen.

… das »Handylachen«:
Tue so, als hättest du ein Handy in der Hand und lache laut los.
Das geht auch prima in der Straßenbahn oder im Supermarkt. Echtes Handy ans Ohr und so tun, als hättest du gerade den bestenWitz aller Zeiten gehört. Das zaubert garantiert ein Lächeln auf die Lippen der Menschen um dich herum.

… das »Leise Lachen«:
Öffne den Mund weit und lache tief aus dem Bauch heraus – geräuschlos.
Geht prima, wenn der Rest der Familie noch schläft oder du während der Arbeit einfach mal deine Stimmung aufheitern willst, ohne dass die Kollegen etwas merken.

Hier kannst du übrigens Madan Kataria, den Erfinder des Lachyogas, beim »Leisen Lachen« sehen:

… die »Lachcreme«:
Lachend eine echte Creme oder die Lachcreme, die du immer bei dir haben kannst, auf deinem gesamten Körper verteilen und sanft einreiben. Vielleichts spürst du ja auch, an welchen Stellen dein Körper gerade besonders viel Lachcreme braucht?
Diese Creme morgens aufgetragen und der Tag beginnt mit positiver Enrgie und Fröhlichkeit. Abends entfernt die »Abschminkcreme« dich von den nicht ganz so guten Momenten des Tages.

 

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