Die „Zeit“ berichtet über Lachforschung

Unglaublich komisch: Es gibt Leute, die ganz ernsthaft Lachforschung betreiben.

Kinder lachen 400-mal am Tag. Erwachsene nur 15-mal. In den fünfziger Jahren lachten die Leute insgesamt noch täglich 18 Minuten lang. Heute sechs. So lauten die deprimierenden Ergebnisse der Lachforschung.
Die gibt es tatsächlich, sie hat auch einen ernsthaften Namen: Gelotologie von griechisch gélōs, das Lachen. Philosophen haben sich von jeher den Kopf über jenes eigenartige Phänomen zerbrochen, das die Gesichtszüge entgleisen lässt und von Glucks- und Kreischlauten sowie konvulsivischen Zuckungen des ganzen Körpers begleitet wird. Doch heute beschäftigen sich überall auf der Welt auch Psychologen, Neurowissenschaftler, Soziologen und Mediziner mit Sinn, Zweck und möglichem Zusatznutzen des Lachens. Gelotologie wird seit etwa zwei Jahrzehnten als Disziplin ernst genommen.

Fünf wissenschaftliche Thesen über das Lachen auf www. zeit.de

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